Hochdruckspritzen mit Lack: Düse, Druck und Einstellung

Airless- und HVLP-Systeme arbeiten mit unterschiedlichen Drücken, Düsen und Abständen. Wer die Bezeichnung auf der Düse lesen kann, weiß, welche Strahlbreite und welches Durchflussvolumen sie liefert, und stellt die Pistole danach ein, statt zu probieren. Dieser Beitrag erklärt die Düsencodierung, die Druck- und Abstandswerte je Verfahren, die Materialvorbereitung und die Fehlerbilder, die auf falsche Einstellungen zurückgehen.

Die Angaben stammen aus Herstellerunterlagen: die Düsentabelle und die Strahlbreiten aus dem Düsenprospekt eines Airless-Herstellers, die Abstandswerte aus der Anwendungstechnik einer Pistolenfertigung.

Kurzantwort: die drei Einstellgrößen

Beim Spritzen entscheiden drei Größen über das Ergebnis: das Durchflussvolumen der Düse, der Druck und der Abstand zum Objekt. Die Düse legt fest, wie viel Material austritt, der Druck bestimmt die Zerstäubung, der Abstand die Auftragsbreite und die Neigung zu Orangenhaut oder Läufern.

Bei Airless-Systemen ist die Düse die zentrale Größe, der Druck wird am Gerät eingestellt und der Abstand liegt bei etwa 30 Zentimetern. Bei HVLP-Pistolen wird zusätzlich die Luftmenge geregelt, der Spritzabstand liegt dort zwischen 13 und 17 Zentimetern.

Verfahren im Vergleich

VerfahrenDruckZerstäubungtypischer EinsatzSprühnebel
Airlesshoch, Material wird durch die Düse gepresstfein, ohne Druckluftgroße Flächen, Dispersionen, Grundierungenmittel bis hoch
HVLPniedrig, hohes Luftvolumenfein bei wenig NebelMöbel, Türen, Metallteile, Lackegering
RP (Hochdruck)mittel bis hochsehr fein, schnellSerien, große Objektehoch
luftunterstütztes Airlesshoch plus Luftunterstützungsehr feinhochwertige Oberflächenmittel
elektrostatischje nach Systemgleichmäßiger UmgriffSerien, Gitter, Rohregering

Für Lacke im Möbel- und Metallbau ist HVLP der übliche Einstieg: geringer Sprühnebel, geringer Materialverlust, überschaubare Gerätepreise. Airless lohnt sich bei großen Flächen und dickflüssigen Materialien, also bei Dispersionen, Grundierungen und Fassadenfarben. Die Grundlagen der Verfahren stehen im Lexikon unter Hochdruckspritzen, Niederdruckspritzen und Spritzapplikationen; Airless beschreibt Druckbereiche und Verletzungsrisiko.

Die Düse: so wird die Bezeichnung gelesen

Airless-Düsen tragen eine dreistellige Kennung. Die erste Ziffer beschreibt den Spritzwinkel, die letzten beiden Ziffern die Bohrung in Tausendstel Zoll.

KennungSpritzwinkelBohrungStrahlbreite bei etwa 30 cm Abstand
21320 Grad0,013 Zoll, 0,33 mm120 mm
31330 Grad0,013 Zoll, 0,33 mm150 mm
41340 Grad0,013 Zoll, 0,33 mm190 mm
51350 Grad0,013 Zoll, 0,33 mm225 mm
51750 Grad0,017 Zoll, 0,43 mm225 mm
61960 Grad0,019 Zoll, 0,48 mm270 mm

Die Strahlbreiten gelten nach Herstellerangabe bei etwa 30 Zentimetern Abstand zum Objekt, 10 Megapascal Druck, also 100 bar, und einem Kunstharzlack mit 20 DIN-Sekunden Auslaufzeit. Die Bohrung bestimmt das Durchflussvolumen und damit die Farbmenge, der Winkel die Breite des Spritzbildes. Der ideale Abstand zum Objekt liegt nach derselben Quelle bei etwa 30 Zentimetern.

Wer zwei Düsen mit gleicher Bohrung und unterschiedlichem Winkel vergleicht, sieht den Unterschied sofort: 313 und 513 haben dieselbe Materialmenge, aber 150 gegenüber 225 Millimetern Strahlbreite. Eine breitere Düse deckt mehr Fläche je Zug, eine schmalere passt besser zu schmalen Bauteilen.

Düsenauswahl nach Material

Die Anwendungszuordnung der Düsen folgt dem Material, nicht dem Gerät:

MaterialBohrungBeispielkennungen
Lacke, Lackfarben, Öle, Trennmittel0,007 bis 0,008 Zoll207, 307, 308
Kunstharzlacke, PVC-Lacke0,009 bis 0,011 Zoll311, 411, 511
Lacke, Vorlacke, Grundlacke, Füller0,013 Zoll313, 413, 513
Füller, Rostschutzfarben0,015 Zoll415, 515, 615
Rostschutzfarben, Latexfarben, Dispersionen0,017 bis 0,019 Zoll517, 617, 619
Flammschutz, Dachbeschichtungen0,021 bis 0,023 Zoll521, 621, 523
Dickschichtmaterial, Korrosionsschutz, Spritzspachtel0,025 bis 0,035 Zoll525, 625, 735

Für einen normalen Decklack auf Holz oder Metall ist eine 0,011- bis 0,013-Zoll-Düse richtig, für Füller und Grundierung eine Nummer größer. Zu kleine Bohrungen verstopfen bei pigmentierten Materialien, zu große tragen zu viel Material in einem Zug auf und erzeugen Läufer.

Zusätzlich gibt der Düsenprospekt je Kennung die passende Filterfeinheit an, von 180 Maschen extra fein bis 30 Maschen grob. Ein zu grober Filter vor der Düse führt zu Störungen im Spritzbild, ein zu feiner Filter setzt sich bei pigmentierten Materialien zu.

Druck, Abstand und Strahlbild

Der Eingangsdruck wird an der Pistole gemessen, nicht am Druckluftnetz. Als Faustregel gilt, den Druck am Druckminderer etwa 0,6 bar je 10 Meter Druckluftschlauch mit 9 Millimetern Innendurchmesser höher einzustellen als den empfohlenen Pistoleneingangsdruck; das Luftmikrometer der Pistole muss dabei voll geöffnet sein.

Der Spritzabstand ist verfahrensabhängig und in der Betriebsanleitung vorgegeben:

Verfahrenidealer Spritzabstand
HVLP-Pistole13 bis 17 cm
RP-Pistole18 bis 23 cm
Airlessetwa 30 cm, Bezugsabstand der Strahlbreitenangabe

Zu großer Abstand lässt den Strahl breiter und die Schicht dünner werden, Material landet als Sprühnebel daneben. Zu kleiner Abstand trägt zu viel Material auf, die Folge sind Läufer und Orangenhaut. Das Spritzbild wird vor dem Lackieren an einem Karton geprüft: Ein einseitig gekrümmter, schwalbenschwanzförmiger oder gespaltener Strahl zeigt einen Fehler in Düse, Einstellung oder Pflege.

Lack vorbereiten: Viskosität und Verdünnung

Jedes Material hat eine Verarbeitungsviskosität. Hersteller geben sie als Auslaufzeit im DIN-4-Millimeter-Becher an, teilweise als Verdünnungszugabe in Prozent. Wer darüber hinaus verdünnt, verliert Deckkraft und Schichtdicke, wer zu wenig verdünnt, bekommt eine genoppte Oberfläche.

  • Herstellerangabe einhalten, sowohl zur Verdünnung als auch zum Druck und zur Düsengröße.
  • Vor dem Spritzen filtern, damit Pigmentagglomerate die Düse nicht zusetzen.
  • Materialtemperatur beachten: kaltes Material ist zähflüssiger und zerstäubt schlechter.
  • Wasserverdünnbare Lacke mit Wasser, lösemittelhaltige mit dem vom Hersteller genannten Verdünner einstellen.
  • Vor dem Auftrag an einem Reststück prüfen, ob Verlauf und Deckkraft stimmen.

Bei Airless-Systemen wird in der Regel unverdünnt gearbeitet, weil der Druck die Zerstäubung übernimmt. Bei HVLP ist die Verdünnung häufiger nötig, weil der niedrige Druck dickflüssiges Material nicht fein genug zerteilt.

Pistole einstellen: die drei Schrauben

An einer HVLP-Pistole regeln drei Einstellungen das Ergebnis:

  1. Materialmenge an der hinteren Schraube: bestimmt den Materialfluss und damit die Schichtdicke je Zug.
  2. Luftmenge am unteren Anschluss: bestimmt Zerstäubung und Strahlform.
  3. Spritzstrahl an der seitlichen Schraube: von rundem Strahl für schmale Bauteile bis breitem Fächer für Flächen.

Eingestellt wird in dieser Reihenfolge: erst die Strahlform, dann die Materialmenge, zuletzt die Luftmenge fein nachregeln. Ein Probeschuss auf Karton gehört dazu. Bei Airless-Geräten entfällt die Luftregelung; dort werden Druck und Düse aufeinander abgestimmt, und der Druck wird so weit reduziert, dass der Strahl sauber zerstäubt, ohne zu spritzen.

Metallteile lackieren

Metall ist der häufigste Anwendungsfall für HVLP-Pistolen, weil Bauteile klein und formreich sind. Entscheidend ist die Vorbehandlung:

  • Entfetten, entstauben, Rost entfernen.
  • Haftgrund oder Rostschutzgrundierung passend zum Metall aufbringen, Zink oder Aluminium brauchen einen geeigneten Haftgrund.
  • Düse für den Decklack eher klein wählen, 0,011 bis 0,013 Zoll, und den Abstand eng halten.
  • In mehreren dünnen Gängen arbeiten, nicht in einem satten Zug.
  • Zwischen den Gängen ablüften lassen, bevor die nächste Schicht folgt.

Für große, flache Teile in Serie ist Airless wirtschaftlicher, für filigrane Teile eine HVLP-Pistole. Elektrostatische Verfahren lohnen sich bei Gitterrosten, Rohren und Rahmen, weil der Umgriff die Rückseiten mitbeschichtet. Welcher Lackaufbau auf Metall dauerhaft hält, steht unter Metall streichen und Rostschutz.

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Große Flächen wirtschaftlich spritzen

Der Vorteil des Spritzens liegt in der Flächenleistung. Eine Wandfläche, die mit der Rolle zwei Stunden braucht, lässt sich mit dem Airless-Gerät in einem Bruchteil der Zeit beschichten. Dafür steigen die Rüstzeit für Abdecken und Abkleben und der Materialverbrauch durch Nebel.

PostenAirlessRolle
Flächenleistung Wandhochmittel
Rüstzeit Abdeckenhoch, gesamter Raumgering bis mittel
Materialverlust durch Nebelje nach Düse und Abstand spürbarpraktisch keiner
Oberflächenbildgleichmäßig, ohne AnsätzeBahnkanten möglich
Nacharbeitkleine Fehlstellen per Pinsellaufend möglich
Reinigungsaufwandhoch, Gerät und Schläuchegering

Abgedeckt wird beim Spritzen der gesamte Raum, nicht nur der Boden: Nebel schlägt sich auf Fenstern, Heizkörpern, Türen und Textilien nieder. Für Außenwände und große Innenflächen rechnet sich der Aufwand, für einzelne Wände meist nicht.

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Sprühnebel vermeiden

Nebel entsteht durch zu hohen Druck, zu großen Abstand und falsche Düsengröße. Wer Nebel reduzieren will, arbeitet mit HVLP statt Hochdruck, hält den Abstand ein, wählt die Düse knapp über der benötigten Durchflussmenge und spritzt in Bahnen, nicht in kreisenden Bewegungen.

Dazu kommen Absaugung oder Querlüftung und passender Atemschutz. Für Lösemittellacke ist ein Kombinationsfilter A1P2 die passende Klasse, für Stäube und Nebel in Verbindung mit Lösemitteln reicht eine Staubmaske allein nicht.

Sicherheit: Injektionsgefahr und Elektrostatik

Beim Airless-Spritzen steht Material unter hohem Druck. Ein Strahl kann die Haut durchdringen und Farbe tief ins Gewebe treiben; das ist ein Notfall, der ärztlich behandelt werden muss. Deshalb gilt: niemals die Hand vor die Düse halten, Düsen nur drucklos wechseln, Verbindungen vor dem Start prüfen, keine provisorischen Flickstellen an Schläuchen.

Bei elektrostatischen Systemen muss das Werkstück geerdet sein, sonst lädt es sich auf und der Umgriff wird ungleichmäßig. Der Aufstellort wird mit nicht leitfähigen Abdeckungen geschützt, und der Bediener trägt isoliertes Schuhwerk nach Betriebsanleitung.

Reinigung und Wartung

Die häufigste Fehlerursache ist nach Herstellerangaben die Pflege, nicht die Anwendung. Nach jedem Einsatz:

  • Material aus Behälter, Leitung und Düse spülen, solange es nass ist.
  • Filter reinigen oder ersetzen, dabei die zum Material passende Filterfeinheit wählen.
  • Düse ausbauen und mit dem passenden Werkzeug reinigen, nicht mit Draht oder Nadel.
  • Dichtungen und Düsensitz prüfen, beschädigte Teile tauschen.
  • Pumpe, Schlauch und Pistole auf Materialreste kontrollieren, bevor das Gerät steht.

Ausgehärtete Rückstände lassen sich nur mechanisch entfernen und kosten Material und Zeit im nächsten Einsatz. Geräte, Düsen und Einstellwerte für die Praxis beschreibt der Beitrag Airless Spritzgerät.

Fehlerbilder und ihre Ursachen

Fehlerbildtypische UrsacheAbhilfe
Orangenhautzu großer Abstand, zu niedriger Druck, Material zu kaltDruck erhöhen, Abstand verkleinern, Material temperieren
Läuferzu viel Material, zu langsam gezogen, Düse zu großMaterialmenge reduzieren, Zuggeschwindigkeit erhöhen, kleinere Düse
NadelsticheSilikon- oder Fettspuren, Poren im Untergrundentfetten, grundieren, Silikonentferner einsetzen
Krater und FischeaugenÖl oder Trennmittel im Material oder am WerkstückUrsache beseitigen, Material filtern
gespaltener Strahlverstopfte Düse, beschädigter DüsensitzDüse reinigen oder ersetzen
ungleichmäßige Schichtdickeungleichmäßige Zuggeschwindigkeit, Abstand schwanktgleichmäßig ziehen, Abstand üben, Kartonprobe
starke NebelbildungDruck zu hoch, Abstand zu großDruck reduzieren, Abstand einhalten
raue OberflächeMaterial zu dickflüssig, Luft zu gering, Düse zu kleinVerdünnung, Luftmenge und Düsengröße prüfen
BlasenSchicht zu dick, Zwischenablüftzeit zu kurzdünner spritzen, Ablüftzeiten einhalten

Kosten

Die Gerätepreise trennen die Verfahren deutlich. Ein HVLP-Einsteigersystem mit Pistole und Becher liegt zwischen 32 und 80 Euro, ein Airless-System für Wandflächen und Dispersionen zwischen 158 und 223 Euro, Profi-Geräte ab 200 Euro aufwärts.

PositionPreisspanne
HVLP-Lackierpistole mit Düsensatz32 bis 80 Euro
HVLP-System mit Behälter und Zubehör50 bis 80 Euro
Airless-System für Wand- und Lackfarben158 bis 223 Euro
Airless-Düsensatz, 6 Düsenrund 28 Euro
Einzeldüse für Airless, 619rund 40 Euro
Filter für Airless-Systemrund 19 Euro
Atemschutz A1P2rund 37 Euro
Haftgrund für Metall, Sprühdoserund 6 Euro

Die Arbeitszeit rechnet sich über Zeitersparnis und Rüstzeit. Bei 50 bis 80 Euro Stundensatz fällt die Entscheidung für das Spritzen dort, wo die Rüstzeit durch die Fläche getragen wird: bei Fassaden, Hallen, Werkstätten und ganzen Wohnungen. Für eine einzelne Wand bleibt die Rolle meist günstiger, weil Abdecken und Reinigung mehr Zeit kosten als der Anstrich selbst.

Hochdruckspritzen Lack

Häufige Fragen

Ein Airless-System mit einer Bohrung um 0,017 Zoll und ausreichender Strahlbreite, damit die Bahnen zügig überlappen. Für große Flächen mit dünnflüssigem Lack ist eine luftunterstützte Anlage die zweite Option.

Erst den Spritzstrahl an der seitlichen Schraube formen, dann die Materialmenge hinten, dann die Luftmenge fein nachregeln. Spritzabstand 13 bis 17 Zentimeter, Eingangsdruck an der Pistole messen, nicht am Druckluftnetz.

Eine HVLP-Pistole mit 0,011 bis 0,013 Zoll Bohrung. Vorher entfetten und grundieren, dann in mehreren dünnen Gängen lackieren statt in einem satten Zug.

Nach der Anwendungszuordnung der Hersteller: 0,007 bis 0,008 Zoll für dünnflüssige Lacke und Öle, 0,011 für Kunstharzlacke, 0,013 für Lacke, Vorlacke und Füller, 0,015 für Füller und Rostschutzfarben, 0,017 bis 0,019 für Dispersionen und Latexfarben.

Der erste Ziffernsatz beschreibt den Spritzwinkel, hier 50 Grad, die letzten beiden Ziffern die Bohrung in Tausendstel Zoll, hier 0,017 Zoll oder 0,43 Millimeter. Die Strahlbreite beträgt bei etwa 30 Zentimetern Abstand 225 Millimeter.

Niederdrucksysteme wie HVLP verwenden, Druck reduzieren, den vorgeschriebenen Abstand einhalten und die Düse knapp über der benötigten Materialmenge wählen. Zusätzlich für Absaugung oder Lüftung sorgen.

In dünnen, gleichmäßigen Gängen. Eine zu dicke Schicht führt zu Läufern, Orangenhaut und Blasen. Schichtdickenmessung nach dem Trocknen zeigt, ob mehrere Gänge nötig sind.

Nur so weit, wie der Hersteller es vorgibt. Airless arbeitet meist unverdünnt, bei HVLP ist eine Verdünnung auf die angegebene Auslaufzeit häufig nötig.

Nach jedem Einsatz reinigen, Düse und Filter prüfen. Die häufigste Ursache für ein schlechtes Spritzbild ist nach Herstellerangaben mangelhafte Pflege von Pistole und Einzelteilen.

Direkt an der Pistole, bei vollständig geöffnetem Luftmikrometer. Wird am Druckluftnetz gemessen, muss der Druck um etwa 0,6 bar je 10 Meter Schlauch höher eingestellt werden.

Fazit

Wer Düse, Druck und Abstand getrennt betrachtet, stellt eine Spritzpistole systematisch ein: Düsenmarkierung lesen, Material zuordnen, Druck am Eingang messen, Abstand nach Verfahren wählen und das Spritzbild vor dem ersten Auftrag prüfen. Für große Flächen mit Dispersionsfarben ist Airless die wirtschaftlichere Lösung, für Lacke auf Möbeln und Metallteilen HVLP. Die Gerätewahl entscheidet über Nebel, Reinigungsaufwand und Materialverlust, die Einstellung über das Oberflächenbild.

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